Session 3.5  - Freitag, 13. März 2026, 11:00 - 12:30 Uhr

Storytelling als Methode zur Erforschung von Mensch-Natur-Beziehungen in transdisziplinären Kontexten

Konzeption und Moderation: Sylvana Jahre

Ergebnisbericht: 

Die Session hat gezeigt, dass Storytelling ein wirkungsvolles Instrument sein kann, um unterschiedliche Wissensformen in transdisziplinären Kontexten zu aktivieren. Ausgangspunkt war das im Netzwerk Naturwissen am Museum für Naturkunde Berlin entwickelte Spiel „Natur erzählen“. Beim praktischen Ausprobieren wurde besonders deutlich, dass emotionale, erfahrungsbasierte und biografische Perspektiven durch das Erzählen sichtbar und anschlussfähig werden. Dies verweist auf einen erweiterten Wissensbegriff. In der Diskussion bestand weitgehend Einigkeit darüber, dieses Wissen in partizipativen und transdisziplinären Forschungssettings ernst zu nehmen. Zugleich machte die Zusammensetzung der Teilnehmenden deutlich, dass genau dieses Ernstnehmen weiterhin ein Aushandlungsprozess ist.

Fotos: Florian Reischauer