Session 2.2  - Donnerstag, 12. März 2026, 15:45 - 17:00 Uhr

TD Forschung trifft marginalisierte Gruppen

Konzeption und Moderation: Fiona L. M. de Fontana, Maximilian Muhr, Jana Plöchl und Patrick Scherhaufer

Ergebnisbericht:

Unsere Session ging der Frage nach, wie transdisziplinäre Forschungsprozesse durch die Inklusion marginalisierter Gruppen eine demokratisierende Wirkung nach innen und außen entfalten können. Die folgende fünf Punkte beschreiben unser Fazit:

Input-Dimension: Multiplikator*innen sollten nicht nur bei der Rekrutierung, sondern auch in der Prozessgestaltung einbezogen werden. Gleichzeitig gilt es, in der Planung bereits an die Umsetzung zu denken.

Prozess: Wichtig ist das Schaffen eines hierarchiefreien, gleichberechtigten Diskursraums für verschiedene Wissensformen und -communities.

Wirkung: Zentral ist, für Teilnehmende einen doppelten Mehrwert zu schaffen – einerseits in IHRER Lebenswelt (zB Ergebnisse praxisorientiert aufarbeiten), andererseits als Teilnehmende eines wissenschaftlichen Prozesses (zB Koautor*innenschaft, gemeinsame Anträge stellen).

Bei den Herausforderungen im Zusammenhang mit der Inklusion marginalisierter Gruppen ist nicht zu vergessen: Spaß haben ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht – sowohl unter den Forschenden als auch den Teilnehmenden.

Die von den Teilnehmenden priorisierten Vorschläge für weiterführende Schritte waren: 

- ein Special Issue zum Thema Inklusion marginalisierter Gruppen
- ein Positionspapier zur Gestaltung von Förderschienen für diversitätssensible partizipative Forschung der GTPF
- eine Methodensammlung spezifisch zu Herausforderungen der Inklusion marginalisierter Gruppen.

Fotos: Florian Reischauer