Session 2.1 - Donnerstag, 12. März 2026, 15:45 - 17:00 Uhr
Rechtsdruck und Wissenspluralität: Transdisziplinarität als Gratwanderung oder Ausweg?
Konzeption und Moderation: Flurina Schneider, Alexandra Lux, Chantal Krumm, Franziska Ehnert, Tobias Buser; weitere Rollen: Doris Fuchs, Ilka Roose, Benjamin Nölting
Ergebnisbericht:
Widerstand gegen Nachhaltigkeitstransformationen geht zunehmend mit demokratiefeindlichen, wissenschaftsskeptischen, antipluralistischen und rechtspopulistischen Haltungen einher und setzt damit die Grundprinzipien transdisziplinärer Nachhaltigkeitsforschung unter Druck. Anhand von zwei Beispielen haben wir in der Session fünf Leitgedanken diskutiert, die dabei helfen können, den Balanceakt zu bewältigen, das Wissen unterschiedlicher Akteure einzubeziehen und zugleich das Risiko zu begrenzen, zur Plattform für die Reproduktion und Verbreitung antidemokratischer Narrative zu werden. Dabei hat sich gezeigt, dass die Grenze zwischen Ein- und Ausschluss nicht eindeutig zu ziehen ist. Sie muss kontextsensibel bestimmt werden, abhängig beispielsweise vom Forschungsziel, den beteiligten Akteuren und dem möglichen Risiko, das der Einschluss potentiell antidemokratischer Positionen mit sich bringt. Wichtig dabei ist auch die Frage, welche längerfristigen Wirkungen die jeweilige Entscheidung mit sich bringen kann.
Fotos: Florian Reischauer










