Session 1.2  - Donnerstag, 12. März 2026, 13:45 - 15:00 Uhr

Diversität in partizipativer Forschung von Rekrutierung bis Dissemination. Wiederkehrende Herausforderungen und wie wir ihnen begegnen können

Konzeption und Moderation: Vivian Frick, Julia Fülling, Mia Lehn

Ergebnisbericht: 

Diversität ist keine Zusatzdimension, sondern eine Qualitätsbedingung transdisziplinärer Forschung. Fehlende Diversität gefährdet epistemische Robustheit und somit die Transformationswirksamkeit. In der Session „Diversität in partizipativer Forschung von Rekrutierung bis Dissemination. Wiederkehrende Herausforderungen und wie wir ihnen begegnen können" wurden aktuelle Erkenntnisse zur diversitätsorientierten Umsetzung von partizipativer Forschung vorgestellt. Dabei wurden die folgenden drei Forschungsphasen unterschieden:

1.) Rekrutierung von Co-Forschenden, 

2.) Gestaltung des Forschungsprozesses und

3.) die Dissemination der Ergebnisse.

Kombiniert wurden die Präsentation der aktuellen Erkenntnisse mit Erfahrungen aus eigenen Forschungsprojekten der Moderatorinnen Vivian Frick und Mia Lehn, u. a. aus dem Citizen-Science-Projekt “Mobil auf deine Weise”. Gemeinsam mit den Teilnehmenden der Session wurden anschließend über Herausforderungen während des Forschungsprozesses diskutiert sowie über mögliche Umgangsstrategien, um die verschiedenen Phasen sensibel und zielgruppengerecht umzusetzen. 

Abschließend wurden politische Forderungen für eine gelingende diversitätssensible Forschung formuliert, u. a. feste Standards für „Diversität & Inklusion“ in der Forschung, Fördertöpfe für Barrierefreiheit, ressortübergreifende Forschungsförderung oder Pauschalen in Forschungsprojekten und Ausschöpfung abhängig von finalen Bedarfen.

Fotos: Florian Reischauer