
Die PartWiss 26 lädt dazu ein, gemeinsam ungewöhnliche Wege der Wissensproduktion zu erkunden. Im Zentrum steht das Jahresthema „Räume und Ressourcen für partizipative und transdisziplinäre Forschung“: ein Aufruf zum gemeinsamen Lernen, sich zu den komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen zu positionieren und andere Perspektiven für die gemeinsame Gestaltung von Handlungsräumen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft sowie zwischen Theorie und Praxis zu entwickeln.
Partizipative und transdisziplinäre Forschung gewinnt zunehmend an Bedeutung: Sie schafft physische, psychische, soziale, digitale und metaphorische Räume, in denen Wissen entsteht. Dafür sind personelle, zeitliche, infrastrukturelle, finanzielle und weitere Ressourcen nötig. Die Konferenz will diese Räume sichtbar machen und gemeinsam mit den Teilnehmenden neue Möglichkeiten für zukunftsfähige Transformationen erproben. Ob im Kiez, im Reallabor, auf der Straße, in digitalen Plattformen oder in den Gedankenräumen der Beteiligten, inspiriert von Unconferencing-Ansätzen setzt die PartWiss 26 dabei auf eine innovative Mischung aus klassischen und neuen Formaten.
Die PartWiss 26 versteht sich als Ort der Begegnung, des Wissensaustauschs und der Experimentierfreude. Sie geht über klassische Vorträge hinaus und wird räumlich und inhaltlich im Rahmen eines Festivaltages als vielfältiges, interaktives Erlebnis gestaltet. Durch Exkursionen zu lokalen Projekten und Initiativen reicht die PartWiss 26 auch in den städtischen Raum Berlins hinein. Kreative, künstlerische und interaktive Formate – wie Performances, Experimente oder Trainings – schaffen Dialogräume für gemeinsame Reflexion, Austausch und Erkenntnisgewinn.
Mit der PartWiss 26 wird eine breite Zielgruppe angesprochen: Wissenschaftler:innen aus allen Disziplinen, Praxisexpert:innen aus Zivilgesellschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft sowie engagierte Bürger:innen. Besonders willkommen sind Vorschläge für Beiträge aus allen wissenschaftlich-theoretischen und praktischen Perspektiven, die Bezüge zu Partizipation und Transdisziplinarität in der Forschung haben und Einblicke in konkrete Aktivitäten bieten. Die Konferenz bietet darüber hinaus ein breites Portfolio an Formaten und ermutigt ausdrücklich, diese Bandbreite zu nutzen. Die drei folgenden Themenschwerpunkte bieten zusammen mit den Formaten Anregungen dazu, wie die Fragestellungen auf unterschiedlichste Weise kommuniziert, erfahrbar gemacht und weitergedacht werden können.