Session 3.2  - Freitag, 13. März, 11:00 - 12:30 Uhr

Innere Transformation und Transdisziplinarität – was, warum und wie?

Konzeption und Moderation:
Christoph Woiwode, Philip Harms

Innere Transformationen werden als wichtiges Thema an der Schnittstelle von Forschung und Praxis zunehmend anerkannt. Der Begriff der inneren Transformation basiert auf der Prämisse, dass die aktuellen Krisen, mit denen die Menschheit konfrontiert ist, nicht nur äußere, sondern gleichzeitig auch innere Krisen des Denkens und des Bewusstseins darstellen.

In unserer Session möchten wir gemeinsam mit den Teilnehmer:innen in interaktiven Stationsgesprächen beleuchten, welche  Bedeutung die inneren Dimensionen der menschlichen Existenz auf persönlich-individueller sowie  kollektiv-kultureller Ebene für partizipative und transdisziplinäre Forschung haben. Wir wollen erörtern, inwiefern sie bereits implizit oder explizit in Methoden, Ansätzen oder Projekten berücksichtigt werden, wo blinde Flecken bestehen und welche Potenziale in der vertieften Auseinandersetzung mit Inneren Dimensionen der Nachhaltigkeit gesehen werden.

Die Ergebnisse der Gruppendiskussionen werden dokumentiert und dienen als Ausgangpunkt für die Etablierung einer deutschsprachigen Community zur transdisziplinären inneren Transformationsforschung.